Eine europäische Stärke:

Markt­platz

Jeder profitiert vom Binnenmarkt.

Europa war immer mehr als nur ein gemeinsamer Markt. Dennoch hängt seine Erfolgsgeschichte eng mit dem Binnenmarkt zusammen. So hat der Wegfall von Zöllen und anderen Hemmnissen zwischen den Mitgliedsländern zu einem fast beispiellosen Handel von Waren und Dienstleistungen geführt – zum gegenseitigen Nutzen. Die EU-Länder liefern durchschnittlich zwei Drittel ihrer Ausfuhren in ein Partnerland der Union. Davon profitieren Produzenten und Konsumenten gleichermaßen: Der innereuropäische Freihandel schützt die Produzenten vor Protektionismus in anderen Teilen der Welt; dank intensiveren Wettbewerbs haben Konsumenten wiederum eine größere Produktauswahl bei sinkenden Preisen.

Der EU – Binnenmarkt ist wichtig

Als exportorientierte Industrie profitiert der deutsche Maschinen- und Anlagenbau vom Binnenmarkt wie kaum eine zweite Industrie: 44,8 Prozent aller Exporte deutscher Maschinenbauer gehen in die anderen EU-Länder (2015). Ohne Europa würde auch die deutsche Wirtschaft nicht mehr funktionieren: Sechs von zehn Komplettmaschinen, Systemen oder Komponenten, die wiederum nach Deutschland importiert werden, stammen aus anderen Mitgliedsländern. Darüber hinaus wird der weltweite Export durch zahlreiche Handelsabkommen unterstützt, die die Europäische Union für ihre Mitglieder abgeschlossen hat.

Zahl der in EU 28 lebenden Menschen:
rund 510 Millionen